Ausstellungsangebote


Ausstellung "Mutterland Wort"
Rose Ausländer 1901-1988


Wer Rose Ausländers Gedichte liest, macht sich alsbald ein Bild von ihr. Dieses „sich ein Bild machen“, greift die Ausstellung "Mutterland Wort" auf. Anhand von Porträtfotos und Gedichten blättert sich das Leben der Dichterin auf.
 
Die Ausstellung wurde 1996 von Helmut Braun konzipiert und gestaltet.
Sie umfasst 60 Drucke (schwarz/weiß) im Format 50cm x 72cm (kann auf 70cm gekürzt werden) und enthält 32 Porträtfotos von Rose Ausländer – vom Kleinkind bis zur alten Frau –, 16 Gedichte, 10 Zeittafeln, 1 Gedichthandschrift und ein Eröffnungsblatt.
Die Ausstellung wurde bisher in Zusammenarbeit mit den Goetheinstituten weltweit über 450mal gezeigt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz war sie in 108 Orten zu sehen.
Die Drucke werden in einem flachen Paket versand und sind ebenso zurückzugeben. Eine Auflistung der Hängefolge ist beigefügt.
Die Übernahmegebühr für die Ausstellung beträgt 300,- Euro. Die Paketgebühren trägt der Aussteller. Der Versicherungswert ist 300,- Euro.

Da 60 Drucksätze verfügbar sind, kann die Ausstellung jederzeit geordert werden.
Zur Ausstellung liegt ein Begleitbuch mit Katalogteil vor, welches in ausreichend Exemplaren in Kommission zur Verfügung gestellt werden kann.
Sein Ladenpreis beträgt 16,-Euro.
Auf Wunsch eröffnet Helmut Braun die Ausstellung und stellt dabei Leben und Werk der Dichterin Rose Ausländer vor, die er 13 Jahre lang bis zu ihrem Tode betreute.
Es ist möglich Begleitveranstaltungen durchzuführen. Bitte fordern Sie entsprechende Vorschläge an. Die Ausstellung kann auch durch Kalligrafien von Heidi Kahlke, Hamburg, ergänzt werden, die seit vielen Jahren  Texte der Dichterin gestaltet.

Ausstellung „Viersprachenlieder / erfüllten / die Luft“
Die Literaturstadt Czernowitz


Der „Mythos Czernowitz“ gründet hauptsächlich auf dem Werk, das DichterInnen wie Rose Ausländer, Selma Meerbaum-Eisinger, Paul Celan, Moses Rosenkranz, Itzik Manger, Elieser Steinbarg u.a. geschaffen haben. Die von deutscher Kultur -  deren wesentliche Träger Juden waren - geprägte Stadt, gilt als Beispiel eines weitgehend konfliktfreien Zusammenlebens vieler Ethnien unter Beibehaltung ihrer Religion und Sprache.

Die Ausstellung wurde 2000 von Helmut Braun konzipiert und gestaltet.
Sie umfasst 42 freistehende Tafeln im Format 90cm x 200cm und Material für bis zu 12 Tischvitrinen (Bücher, Fotos, Manuskripte, Dokumente usw.) Die Zahl der Vitrinen ist variabel, das Material kann verkürzt oder erweitert werden.
Die Tafeln stellen das alte Czernowitz um 1910, das erinnerte Czernowitz der Dichter und Maler und das heutige Czernowitz um 2000 vor, wobei altes und heutiges Czernowitz „gespiegelt“ sind. Erzählt wird dazu in überwiegend kurzen Texten die Geschichte der Stadt und ihrer Einwohner. In den Vitrinen werden einzelne Dichterinnen und Dichter, die „schreibenden“ Geisteswissenschaftler Wilhelm Reich, Erwin Chargaff, Walter Rode u.a. vorgestellt. Ebenso finden die bildenden Künstler Bernhard Reder. Alfred Kolnik u.a. Beachtung.
Die Ausstellung wurde bisher mit großem Erfolg in der ETH Zürich (in Verbindung mit dem Zürcher Lehrhaus der Stiftung Kirche und Judentum), im Stadttheater Fürth (Baugleiche Doublette des Stadttheaters in Czernowitz), im Literaturhaus in München im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf, im Opernhaus Köln (parallel zu den Aufführungen der Celan-Oper von Ruzicka) und im Alten Rathaus in Potsdam (Deutsches Kulturforum Osteuropa) gezeigt. Im Oktober 2008 wird sie im Hörsaalzentrum der TU Dresden zu sehen sein und für 2009 ist eine Tournee in Rumänien (Sibiu, Jassy, Suceava und Bukarest) geplant.

Die Übernahmegebühr beträgt 500,00 €. Die Kosten für den Transport, den Auf- und Abbau müssen übernommen werden.
Der Versicherungs-wert beträgt 15.000,- €.

Zur Ausstellung liegt ein Begleitbuch vor, welches in ausreichend Exemplaren in Kommission zur Verfügung gestellt werden kann. Sein Ladenpreis beträgt 28,-Euro.

Auf Wunsch eröffnet Helmut Braun die Ausstellung. Es ist möglich Begleitveranstaltungen durchzuführen. Bitte fordern Sie entsprechende Vorschläge an.


Kontaktadresse:
Rose Ausländer-Stiftung, Blücherstr. 10, D-50733 Köln
Telefon: 0049 / (0)221 / 287 0938, Email: roseauslaender-stiftung@gmx.info

aktualisiert am 10.09.2008