Ausstellungsangebote

Alle Ausstellungen können unter folgender Kontaktadresse gebucht werden:

Rose Ausländer-Stiftung, Blücherstr. 10, D-50733 Köln
Telefon: 0049 / (0)221 / 287 0938, Handy: 0049 / (0)175 / 666 55 99
Email: roseauslaender-stiftung@gmx.info  oder helmutbraun@gmx.info


Ausstellung "Mutterland Wort"
Rose Ausländer 1901-1988


Wer Rose Ausländers Gedichte liest, macht sich alsbald ein Bild von ihr. Dieses „sich ein Bild machen“, greift die Ausstellung "Mutterland Wort" auf. Anhand von Porträtfotos und Gedichten blättert sich das Leben der Dichterin auf.
 
Die Ausstellung wurde 1996 von Helmut Braun konzipiert und gestaltet.
Sie umfasst 60 Drucke (schwarz/weiß) im Format 50cm x 72cm (kann auf 70cm gekürzt werden) und enthält 32 Porträtfotos von Rose Ausländer – vom Kleinkind bis zur alten Frau –, 16 Gedichte, 10 Zeittafeln, 1 Gedichthandschrift und ein Eröffnungsblatt.
Die Ausstellung wurde bisher in Zusammenarbeit mit den Goetheinstituten weltweit über 450mal gezeigt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz war sie in 108 Orten zu sehen.
Die Drucke werden in einem flachen Paket versand und sind ebenso zurückzugeben. Eine Auflistung der Hängefolge ist beigefügt.
Die Übernahmegebühr für die Ausstellung beträgt 300,- Euro. Die Paketgebühren trägt der Aussteller. Der Versicherungswert ist 300,- Euro.

Da 60 Drucksätze verfügbar sind, kann die Ausstellung jederzeit geordert werden.
Zur Ausstellung liegt ein Begleitbuch mit Katalogteil vor, welches in ausreichend Exemplaren in Kommission zur Verfügung gestellt werden kann.
Sein Ladenpreis beträgt 16,-Euro.
Auf Wunsch eröffnet Helmut Braun die Ausstellung und stellt dabei Leben und Werk der Dichterin Rose Ausländer vor, die er 13 Jahre lang bis zu ihrem Tode betreute.
Es ist möglich Begleitveranstaltungen durchzuführen. Bitte fordern Sie entsprechende Vorschläge an. Die Ausstellung kann auch durch Kalligrafien von Heidi Kahlke, Hamburg, ergänzt werden, die seit vielen Jahren  Texte der Dichterin gestaltet.

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„Annäherung“
Bilder und Collagen von Helga von Loewenich zu
Gedichten von Rose Ausländer


Rose Ausländers Gedichte sind Dialogangebote an ihre Leser. Viele der Leser, die Kritiker, die Literaturwissenschaftler, die Dichter, Komponisten und Maler sind auf ihre Dialogangebote eingegangen, haben in Gesprächen und Briefen, mit Kritiken, Feuilletons, wissenschaftlichen Arbeiten, mit literarischen Texten, Kompositionen, Bildern und Skulpturen Antwort gegeben. So kam ein umfassender, lebendiger Dialog zustande, der auch immer wieder zu neuen Texten der Dichterin führte.
Helga von Loewenich ist eine bildende Künstlerin, die sich über Jahrzehnte in ihren Bildern, Collagen und Objekten mit Gedichten auseinandergesetzt hat, Dialogpartnerin wurde von Hilde Domin, Reiner Kunze, Selma Meerbaum-Eisinger und anderen und eben auch Dialogpartnerin von Rose Ausländer. Sie stellt der Wortikonographie der Dichterin ihre Bildikonographie zur Seite, verwandelt Wortsprache in Bildsprache.
In den Objekten weist die Künstlerin den Worten der Lyrikerin als Heimstatt die bergende Hülle der Bücher und Schriftrollen zu. Worte haben Kraft, können Berge versetzen, aber damit sie als flüchtige Gebilde nicht verloren gehen, bedarf es der Niederschrift und der gedruckten Verbreitung. Die Kraft des Wortes und seine Niederschriften in Thora und Talmud haben das jüdische Volk in der Diaspora vor dem Verlust von Religion, Tradition und Kultur bewahrt. Wer sollte das besser wissen als eine  Dichterin aus dem Volk der Juden? Und als sorgfältige Interpretin weiß dies auch die Malerin im Dialog mit ihr.

Die Ausstellung wurde erstmalig anlässlich des 20. Todestages von Rose Ausländer 2008 im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf gezeigt. Sie umfasst 30 Bilder, Collagen und Objekte (variabel, kann vergrößert und verkleinert werden) zu Gedichten von Rose Ausländer. Ihr Versicherungswert beträgt 40.000,- €.
Die Kosten für die Transporte, den Auf- und Abbau müssen übernommen werden.
Zur Ausstellung liegt ein Katalog vor, welcher in ausreichend Exemplaren in Kommission zur Verfügung gestellt werden kann. Sein Ladenpreis beträgt 15,-Euro.

Auf Wunsch eröffnet Helmut Braun die Ausstellung. Es ist möglich Begleitveranstaltungen durchzuführen. Bitte fordern Sie entsprechende Vorschläge an. 

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aktualisiert am 26.11.2010