Feedback von der Reisegruppe:
"Die Reise war eine gelungene Veranstaltung, bei der viele kluge und interessierte Menschen zusammen kommen konnten, um Neues zu erfahren und halb Vergessenes wieder zurückzurufen! Ein herzliches 'Danke-schön! von mir an alle, die zum Gelingen beigetragen haben."
"Czernowitz, ein architektonisches Juwel und Zeugnis für die untergegangene k.u.k. Monarchie, die Gegenwart in vieler Hinsicht deprimierend, die jüdische Kultur ist unwiederbringlich dahin."
"Warum zog es Rose Ausländer "Immer zurück zum Pruth", warum sehnte sich Paul Celan nach seinem Brunnenland? Ich wollte wissen, nachspüren... In Czernowitz, in der Bukowina wurden mir die Bildwörter lebendig; sie färbten sich ein, begannen zu duften, zu rauschen, zu rieseln, zu schweigen und zu sterben."
"Die Reise ließ sich mit Hilfe der den zugesandten Materialien zusätzlich vorbereiten, die Durchführung der Erkundungsreise durch Czernowitz und die Bukowina geriet durch engagierte Führung und ausreichend Freiräume zu meiner vollen Zufriedenheit. Czernowitz, nach Meinung von Rose Ausländer "bis 1944 eigentlich eine österreichische Stadt", wurde als bedeutende Kulturmetropole in ihren vielfältigen historischen und ethnischen Dimensionen spürbar nahe gebracht und erlebbar gemacht. Die Beiträge von Helmut Braun haben erhellende Zugänge zur Dichtung der Stadt eröffnet, der Vortrag über den "vergessenen Holocaust" am Dnjestr war besonders beeindruckend. Dr. Peter Rychlo verströmt fast besessen den Geist dieser unglaublichen Stadt, so manches seiner wie beiläufig geäußerten witzigen Bonmots habe ich mir notieren müssen. Ulrike Pütter hat sich rührend um die Gruppe gekümmert, Tanja Bereschnaja war als Reiseführerin unübertrefflich!"
"Ich kann jedem Osteuropa interessierten Menschen die Reise der Rose Ausländer-Stiftung nach Czernowitz empfehlen. Man sollte sich allerdings vorbereiten!"
"Äußerst interessante Studienreise, freundliche Atmosphäre. Vielen Dank an Helmut Braun, Ulrike Pütter, Peter Rychlo und Tanja Bereschnaja!"
"Ich werde Ende Oktober 2008 im Jüdischen Lehrhaus Göttingen über die Reise berichten und werde dabei für die Stiftung werben und ich würde jederzeit wieder mitfahren. Ich glaube, das sagt alles."
| Heimatstadt Eine goldene Kette fesselt mich an meine urliebe Stadt wo die Sonne aufgeht wo sie untergegangen ist für mich |
Programm
Di. 08.07.08
Hinflug Frankfurt – Lemberg
Bustransfer nach Czernowitz
Einchecken im Hotel „Bukowina“
Mi. 09.07.08
Spaziergang durch die k.u.k. Stadt
Besuch im Kunstmuseum
Gespräch über die aktuelle Situation in der Ukraine u.a.
mit dem Chefredakteur einer Wochenzeitung
abends: Theater- oder Konzertbesuch (alternativ zu Freitag)
Do. 10.07.08
Exkursion in die Vorstadt Rosch und auf den Cecinaberg
Spaziergang von Universität zur Habsburghöhe und zurück
Besichtigung der Universität (ehemalige Bischofsresidenz)
Vortrag von Dr. Peter Rychlo über die Literaturstadt Czernowitz
abends: Vortrag zur jiddischen Literatur von Helmut Braun (mit Lesung und Musik)
Fr. 11.07.08
Spaziergang durch das jüdische Czernowitz
Exkursion nach Sadagora
(bis 1940 wichtiges Zentrum des Chassidismus)
abends: Theater- oder Konzertbesuch (alternativ zu Mittwoch)
Sa. 12.07.08
Exkursion zur Festung Chotyn
vor Ort, am Dnjestr: Vortrag „Transnistrien - der vergessene Holocaust“ von Helmut Braun
Rest des Tages Freizeit
So. 13.07.08
Spaziergang durch das literarische Czernowitz
Lyrik-Lesung am Pruth
Zeit zur freien Verfügung
Mo. 14.07.08
Busfahrt nach Lemberg
Einchecken in Hotel „Georges“
Stadtspaziergang Lemberg
Di. 15.07.08
Rückflug Lemberg - Frankfurt
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aktualisiert am 12.09.08